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Überwachungs-News 30.Juli'08

Verfasst von tzs am 30. Juli 2008 - 16:22.

| 18.000 in dt. Terror-Datenbank | US-Einreise |
| eDaten in Auto-Kennzeichen | Kameras im Kino |

18.000 in dt. Terror-Datenbank gelistet

4,2 Millionen Euro kostete die "Terroristen-Datenbank" des deutschen Innenministeriums; rund 230 Mitarbeiter sind mit ihr beschäftigt. Rund 18.000 Personen waren Ende Juli 2008 in der Datenbank erfasst. Innenminister Schäuble weigert sich, Angaben dazu zu machen, wieviele dieser Personen verurteilt oder Kontakt-Personen oder "Unterstützer" sind. An andere Staaten würden diese Daten nur im Rahmen von Abkommen weitergereicht. Dies ergab eine Anfrage der Grünen. (Quellen: www.heise.de/newsticker/Knapp-18-000-Personen-in-Anti-Terrordatei-erfass... | Drucksache 16/10007: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/100/1610007.pdf)

US-Einreise

Schon seit Jahren müssen US-Reisende einen Frage-Bogen ausfüllen, wenn sie in die USA einreisen wollen. Dazu erhielten Sie ein Papier, sobald sie in den USA gelandet waren. Künftig wird gar nicht erst aus dem Flugzeug gelassen, wer nicht spätestens drei Tage vorher ein entsprechendes Formular im Internet ausgefüllt hat: www.cbp.gov/xp/cgov/travel/id_visa/esta/

Chips in Autokennzeichen

Informationen über Kfz-Steuern und -Versicherung und die Fälligkeit technischer Untersuchungen, über (nicht) bezahlte Mautgebühren, womöglich Strafzettel, sollen in Portugal nunmehr in den Kennzeichen elektronisch gesichert werden. Dazu dient ein (RFID-?)-Chip in den Kennzeichen, der damit über Funk im Umkreis weniger Meter auslesbar wäre (Dispositivo Electrónico de Matrícula). Über die Sicherheitsmechanismen sei zu wenig bekannt, kritisieren portugiesische Datenschützer. So könnten Bewegungsprofile eines jeden Autobesitzers erstellt werden – von allen, die Zugang zu den Daten des Kennzeichen-Chips haben.
(www.entdecken-sie-algarve.com/index.php?option=com_content&task=blogcate...)

Kameras im Kino

Auch Kino-Besucher werden in London künftig von Kameras überwacht: Während der Filmvorführungen werden die Cineasten gefilmt, die Aufnahmen temporär aufbewahrt. Offiziell soll dies dazu dienen, "die Sicherheit" in den Kinos zu erhöhen, wobei die Betreiber in ihrer Begründung eher vage bleiben: (www.heise.de/newsticker/Britische-Kinos-Der-Zuschauer-als-Star-im-Ueberw...)

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siehe auch vom 30/31.7..2008: Kabinetts-Beschluss zu:

==> Schein-Transparenz bei Konsumenten-Scores

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Aktion gegen
Verfasst von tzs am 30. Juli 2008 - 16:31.

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